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Nachhaltigkeit

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Wir sind davon überzeugt, dass unternehmerischer Erfolg auf nachhaltigem und verantwortlichem Handeln beruhen muss. Um dies zu erreichen, schaffen wir eine Balance aus „People, Planet and Performance“. Dies bedeutet, dass es selbstverständlich unser Ziel ist, profitabel zu wirtschaften. Daneben gibt es aber weitere Ziele, die davon nicht beeinträchtigt werden dürfen: Dazu gehören das Wohl unserer Mitarbeiter und der Gesellschaft sowie ein nachhaltiger und klimaneutraler Umgang mit unserem Planeten. Wir sind auf dem Weg, einen Global Champion der Transportbranche zu schaffen und den Wandel des gesamten Sektors aktiv voranzutreiben. Dafür handeln wir konsequent nachhaltig und werden unserer Verantwortung als Unternehmen gerecht. Im Folgenden stellen wir Ihnen ausgewählte Beispiele aus der TRATON GROUP vor. Weitere Beispiele finden Sie auf den Webseiten unserer Marken.

Ein Ziel, drei Wege

Alternative Antriebe und Energieträger für den Transport von morgen. Link

Verantwortung in der TRATON GROUP

Zukunftsfähigkeit bedeutet für die TRATON GROUP, globale Herausforderungen zu verstehen und zu managen. Wir müssen erkennen, wo Chancen und Risiken sowohl für eine nachhaltige Entwicklung als auch für unseren Geschäftserfolg liegen, und uns darauf ausrichten. Es ist unser Ziel, den Transportsektor der Zukunft aktiv zu gestalten und die TRATON GROUP zu einem Global Champion zu formen. Dafür müssen wir konsequent nachhaltig handeln und unserer Verantwortung als Unternehmen gerecht werden. Das gilt für unsere Prozesse ebenso wie für die Produkte. Damit legen wir den Grundstein, um unsere Marktposition langfristig zu stärken.

Die renommierte Umwelt-Ratingagentur ISS ESG hat die Bemühungen von TRATON um eine nachhaltige Wertschöpfung im Sektor Maschinenbau mit dem Status „Prime“ und dem guten Rating „C+“ und einer Klassifizierung von 1 (von 10) belohnt. Damit zählt TRATON nach den Maßstäben der unabhängigen Agentur zu den weltweit nachhaltigsten Unternehmen seiner Branche und den Top 15 % im Rating. Besonders hervorzuheben ist, dass TRATON in der Kategorie „Eco-efficiency“ mit „exzellent“ bewertet wurde (Stand: 11. März 2020).

Die Wertschöpfungskette im Blick

Wir arbeiten intensiv daran, die gesamte Wertschöpfungskette mit Blick sowohl auf ökonomische als auch ökologische Kriterien stetig zu verbessern und den größtmöglichen Nutzen über den gesamten Lebenszyklus für unsere Kunden und für die Gesellschaft zu erzielen. Die Verknappung natürlicher Ressourcen sowie die fortschreitenden Folgen des Klimawandels sind hierbei zentrale Faktoren, die wir gezielt im Blick haben. Unternehmen im Transportsektor stehen vor der Herausforderung, CO₂-Emissionen zu senken und innovative Ansätze für emissionsfreie und ressourceneffiziente Produkte zu entwickeln. Daran arbeitet die TRATON GROUP auf vielen Ebenen.

Konsequenter Klimaschutz

Nachhaltigkeit und das Bewusstsein für den respektvollen und schonenden Umgang mit unserer Umwelt sind in der TRATON GROUP strategische Kernthemen. Zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens haben die Institutionen der Europäischen Union im 1. Halbjahr 2019 erstmals eine CO₂-Regulierung für schwere Lkw mit einem Gewicht über 16 t beschlossen. Lkw-Hersteller müssen den CO₂-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte in der EU um 15 % bis 2025 senken, bis 2030 gilt eine Reduktionsvorgabe von 30 %. Die Vergleichsperiode für alle Reduktionsziele ist der Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020. Die TRATON GROUP bekennt sich voll und ganz zu einer weiteren Reduzierung der durch Nutzfahrzeuge verursachten Treibhausgas-Emissionen.

Zukunftsfähige Lösungen

Unsere starken Marken MAN, Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus haben die besten Voraussetzungen, um mit ihren Produkten und Dienstleistungen den Transportsektor nachhaltiger zu gestalten. Seit mehr als zehn Jahren sind Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility bei den Marken der TRATON GROUP fest verankert. Beide Themen werden kontinuierlich und konsequent vorangetrieben. Die operative Steuerung und Ausgestaltung der Aktivitäten übernehmen die Marken entsprechend ihrer jeweiligen Positionierung. Wir suchen und finden eigenständige Antworten auf die anstehenden Herausforderungen auf unserem Weg zum Global Champion der Transportbranche.

eTGE von MAN

Um urbane Mobilität schadstoffarm und möglichst frei von lokalen Emissionen zu gestalten, treibt MAN die Elektrifizierung seiner Nutzfahrzeuge weiter voran. Der vollelektrische Transporter MAN eTGE erfüllt alle wesentlichen Anforderungen, die an den innerstädtischen Lieferverkehr der Zukunft hinsichtlich lokaler Emissionen und Geräuscherzeugung gestellt werden. Das Fahrzeug erfüllt die Förderkriterien des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Blick auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) in gleichem Maß wie die Dieselvarianten. Im Rahmen des Europäischen Transportpreises für Nachhaltigkeit 2020 (European Transport Sustainability Award) wurde der MAN eTGE von der Fachzeitschrift „Transport“ als Europas nachhaltigstes Fahrzeug in der Kategorie „Transporter und Lieferwagen“ ausgezeichnet.

eTrucks Scania

Scania hat Anfang 2019 an einer Pilotstudie teilgenommen, um die geräuschlose Übernachtlieferung in sechs McDonald’s-Restaurants in Stockholm zu testen. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wurde ein durch das Logistikunternehmen HAVI betriebener Hybrid-Lkw von Scania eingesetzt, der im Stadtbereich bis zu zehn Kilometer geräuschlos im Elektromodus fahren kann. Durch den nächtlichen Einsatz auf leeren Straßen verbessert dieser Lkw die Effizienz der Zustellung, während er gleichzeitig Verkehrsstaus verringert und die Emissionen in der Hauptverkehrszeit reduziert. Der Lkw der Abgasnorm Euro 6 wird außerhalb des Stadtzentrums mit erneuerbaren hydrierten Pflanzenölen (HVO) betrieben. Damit liegt der Ausstoß von Kohlenstoff 90 % unter dem von vergleichbaren Fahrzeugen mit Dieselmotor.

VWCO e-Consortium

Volkswagen Caminhões e Ônibus arbeitet daran, den Weg für die nächste Transportgeneration zu ebnen, und hat mit der Gründung eines wegweisenden „e-Consortiums“ am Entwicklungs- und Produktionskomplex Resende in Brasilien die Weichen dafür gestellt. Dieses Geschäftsmodell bindet neue Partnerunternehmen ein, die auch außerhalb des Werks beim Kunden tätig sind. Das „e-Consortium“ umfasst alle Aspekte der Fertigung und des Betriebs von Elektro-Lkw. Von der lokalen Komponentenentwicklung bis zur Errichtung der für die Produktion notwendigen Infrastruktur deckt es den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge ab. Dazu gehört auch die Entsorgung der Batterie nach dem Ende ihrer Nutzungsdauer. Das Konzept von Volkswagen Caminhões e Ônibus ist weltweit das erste eines Fahrzeugherstellers, das ein komplettes Unterstützungskonzept aus Produkten und Dienstleistungen für seine Elektro-Lkw bietet.

Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie auf den Websites unserer Marken.

Social Engagement

Bei TRATON glauben wir an Offenheit, Zusammenarbeit und die individuellen Stärken, die Einzelne in das Team einbringen können. Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ist dabei Teil des unternehmerischen Selbstverständnisses. Wir fördern dabei auch das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter arbeiten dabei auch an Transport- und Mobilitätslösungen, die gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen.

Soziales und ökologisches Engagement bei MAN

Soziale und ökologische Verantwortung ist ein integraler Bestandteil der Unternehmenskultur von MAN. Viele Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich für gemeinnützige Projekte, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund München, dem SOS-Kinderdorf e. V. und dem Bund Naturschutz in Bayern. Die freiwillig geleisteten Stunden der Mitarbeiter steigen seit Jahren an. Im vergangenen Jahr haben sich 167 Mitarbeiter insgesamt mit 2 890 geleisteten Stunden in 27 Projekten engagiert. Die Auswahl an möglichen Projekten und Organisationen ist groß, die Orientierung fällt oft schwer. Deswegen hat MAN das Programm „Helfen macht Freude" ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, den Mitarbeitern eine Plattform zu bieten, über die sie sich ehrenamtlich engagieren können. Eine Initiative ganz anderer Art mit großem gesellschaftlichem Impact, aber einem zusätzlichen Fokus auf kulturellen Wandel, neuen Geschäftsmodellen und digitalen Innovationen ist der MAN Impact Accelerator. Innerhalb des MAN Impact Accelerator arbeitet MAN mit sozialen Jungunternehmen aus aller Welt zusammen. Die Social Business Start-ups kommen aus den Bereichen Mobilität, Transport und Logistik und werden durch gezieltes Mentoring hinsichtlich der Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells gefördert. Dafür hat sich MAN mit Yunus Social Business, einer Initiative von Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, zusammengetan. Dabei werden die Teilnehmer von mehr als 100 MAN-internen sowie externen Experten unterstützt. Sie profitieren somit stark von den Erfahrungen und dem Wissen der Mentoren, einem breiten Netzwerk an Experten sowie dem Zugang zu verschiedenen Innovations-Ökosystemen. Die Mentoren wiederum lernen durch das Programm neue Geschäftsmodelle kennen und entwickeln durch die nahe Zusammenarbeit mit den Gründern die notwendigen Skills und das richtige Mindset für kundenzentrierte Innovationen.

Scania: Bus- und Lkw-Fahrerinnen in Accra

Zwei Kampagnen sollen die Kluft zwischen den Geschlechtern in Ghanas Transportbranche verkleinern: „Frauen bewegen die Stadt“ und „Frauen, die Lastwagen bewegen“. Dabei wurden in der Hauptstadt Accra fast 100 Frauen zu Bus- oder Lkw-Fahrerinnen ausgebildet. Eine wichtige Rolle spielt hier Scania Westafrika. Um die Zahl der weiblichen Fahrer im öffentlichen Nahverkehr der Stadt zu erhöhen, arbeitet Scania mit dem Greater Accra Passenger Transport Executive (GAPTE) sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen. Scania ist in Accra bereits stark vertreten. Das Schnellbusnetz ist seit mehreren Jahren in Betrieb und die Stadt ist bereit, weibliche Fahrer einzustellen. Die Initiative bietet nicht nur die Chance, eine neue Karriere zu beginnen, sondern ist auch ein Anreiz für die bestehenden Fahrerinnen, ihre Leistung zu verbessern.

Pluralism & Inclusion

Die Attraktivität und die Innovationskraft eines Unternehmens werden maßgeblich davon bestimmt, wie gut es individuelle Unterschiede seiner Mitarbeiter anerkennt. Die TRATON GROUP hat deswegen Pluralismus und Inklusion als zentrale Unternehmensgrundsätze verankert. Doch was genau ist darunter zu verstehen? Diversität bedeutet zunächst einmal die Anerkennung individueller Merkmale innerhalb einer Gruppe oder innerhalb eines Teams. Bei TRATON wurde Diversität weiter geöffnet und umfasst unter dem Begriff „Pluralism“ neben Alter und Geschlecht auch Erfahrungen, persönliche Prägungen, den kulturellen Hintergrund und viele andere Aspekte. Inklusion verweist auf ein psychologisch sicheres Umfeld im Team, in dem jeder Mitarbeiter sein Potenzial und seine Kreativität entfalten kann. „Pluralism & Inclusion“ ist ein ganzheitlicher Prozess und fester Bestandteil der Unternehmenskultur bei TRATON. Die Vielfalt und die Einzigartigkeit der Mitarbeiter bei TRATON sind ein wertvolles Gut, das es zu schützen und zu fördern gilt. Seit 2019 ist das Unternehmen darüber hinaus Mitglied bei der Charta der Vielfalt – einer Initiative, welche die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Diversity in der Arbeitswelt voranbringt.

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